Verwandeln Sie Lebensmittelabfälle in Energie und Dünger

Modulare Anaerobe-Vergärungs-Systeme für Kommunen, Schulen und Eco-Lodges.

System besprechen
Terra Digester Lebensmittelabfall-System: Abfall einfüllen → Terra Digester Anaerobe-Tasche → Kochgas → Biodünger
So funktioniert es 4-stufiger Kreislaufprozess — Abfall rein, Energie & Dünger raus

So funktionieren unsere Terra Digester
Systeme

Vier Stufen — vom Eintrag organischer Abfälle bis zu sauberem Kochgas und Biodünger.

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Schritt 1 von 4

Einfüllen von organischen Abfällen

Organische Abfälle — Essensreste, Gemüseschalen, Obstreste, Küchenabfälle — werden über das Edelstahl-Einfüllbecken in den Terra Digester gegeben. Keine Vorbehandlung oder Sortierung erforderlich.

Keine Vorbehandlung nötig Einfüllbecken aus Edelstahl Täglicher Befüllungszyklus
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Step 2 of 4

Anaerober Vergärungsprozess

In der versiegelten, flexiblen Membran zersetzen anaerobe Mikroorganismen organisches Material in einer vollständig sauerstofffreien Umgebung. Der biochemische Prozess läuft bei 35–40 °C und erzeugt auf natürliche Weise methanreiches Biogas.

Sauerstofffreie Umgebung Mesophiler Bereich 35–40 °C Methanreiches Biogas als Output
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Step 3 of 4

Sauberes Kochgas — täglich erzeugt

Das erzeugte Biogas enthält ca. 60–70 % Methan und gelangt über ein flexibles Rohr zu Ihrem Kochbrenner oder Ihrem Gasgerät. Das System erzeugt täglich einen erneuerbaren, sauber verbrennenden Brennstoff direkt aus Ihren organischen Abfällen.

60–70 % Methangehalt Tägliche erneuerbare Erzeugung Mit Standard-Gasbrenner kompatibel
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Step 4 of 4

Flüssiger Biodünger als Output

Neben Biogas erzeugt die Anaerobe Vergärung ein nährstoffreiches flüssiges Digestat — einen natürlichen Biodünger mit Stickstoff, Phosphor und Kalium. Es tritt über den Auslaufhahn aus und kann direkt auf Boden, Gärten und landwirtschaftliche Flächen ausgebracht werden.

N–P–K-reiches Digestat Direkte Bodenausbringung Kein synthetischer Dünger
Schritt 1 – Abfall einfüllen

Konzipiert für unterschiedliche Kontexte

Vom Privathaushalt bis zur Großküche — unsere Systeme werden passend zum jeweiligen Kontext konfiguriert.

Gärten & Privathaushalte

Kompakte Einheiten für die haushalts­skalige Verarbeitung organischer Abfälle. Geeignet für Familien, die Küchenabfälle reduzieren und eigenes Kochgas sowie Gartendünger erzeugen möchten.

Schulen & Institutionen

Systeme mittlerer Kapazität für Schulkantinen und Großküchen, die täglich anfallende größere Mengen Lebensmittelabfälle in messbare Energie- und Dünger­leistung umwandeln.

Eco-Lodges & Nachhaltigkeitszentren

Netzunabhängig betreibbare Systeme für nachhaltigen Tourismus und Gemeindezentren, die Kreislaufwirtschaft als Teil eines umfassenderen Umweltengagements unterstützen.

Was das System liefert

Deponieentlastung

Reduzieren Sie organische Abfälle, die auf Deponien landen, und senken Sie damit direkt die Methan­emissionen aus der anaeroben Zersetzung auf offenen Standorten.

Sauberes Kochgas

Erzeugen Sie sauberes Biogas zum Kochen und Heizen und verringern Sie die Abhängigkeit von gekauftem Flüssiggas oder Feuerholz.

Organischer Dünger

Erzeugen Sie nährstoffreiches Digestat als organischen Dünger, der die Bodengesundheit fördert und chemische Inputs verringert.

Emissionsreduktion

Fangen Sie Methan ab, das sonst durch offene Zersetzung freigesetzt würde, und wandeln Sie es stattdessen in nutzbare Energie um.

Geringere Abfallkosten

Senken Sie die operativen Kosten der Abfallwirtschaft, indem Sie Abfallströme von einer Kostenstelle in eine Vor-Ort-Energiequelle verwandeln.

Nährstoffkreisläufe

Unterstützen Sie lokale Nahrungs-Boden-Nährstoffkreisläufe — organisches Material kehrt in den Boden zurück, aus dem es stammt, und schließt den biologischen Kreislauf.

Ingenieurprinzipien

Unsere Systeme werden um vier zentrale Designprinzipien herum entwickelt.

Modulare Architektur

Jedes System ist ein in sich geschlossenes Modul — skalierbar, austauschbar und an veränderte Kapazitäts­bedürfnisse anpassbar.

Wartungsarmes Design

Mit minimaler Anzahl beweglicher Teile konstruiert — reduziert die Wartungskomplexität und verlängert die Einsatz­dauer.

Netzunabhängig einsetzbar

Konzipiert für den Betrieb ohne Anschluss an Versorgungs­netze — geeignet für abgelegene, ländliche und netzferne Einsatz­orte.

Wetterbeständig

Gefertigt aus Materialien, die für Langlebigkeit unter unterschiedlichen Klimazonen, Temperatur­bereichen und Umwelt­bedingungen ausgewählt wurden.

Hinweis: Detaillierte technische Daten — einschließlich Kapazitäts­bereichen, Material­spezifikationen, Installations­anforderungen und Leistungs­parametern — sind auf Anfrage für qualifizierte Projektpartner verfügbar.

Häufige Fragen

Alles, was Sie wissen müssen, bevor Sie loslegen.

Organische Abfälle werden über den Einlass eingeführt, und anaerobe Bakterien im versiegelten Beutel zersetzen sie über 15–30 Tage. Methanreiches Biogas steigt nach oben und kann zum Kochen genutzt werden; flüssiger Biodünger tritt am Auslauf­hahn aus. Kein Strom, keine Chemikalien — reine Naturbiologie.

Essensreste, Gemüse­schalen, Obstreste, gekochte Speisereste und kleine Mengen Tiermist eignen sich gut. Vermeiden Sie große Mengen Öl oder Fleisch. Je gleichmäßiger die tägliche Zufuhr, desto stabiler die Gas­produktion.

Die Bakterien­kultur braucht 2–3 Wochen, um sich nach der Erst­befüllung zu etablieren. Danach produziert das System kontinuierlich Biogas. Tägliches Befüllen = tägliches Kochgas — und das System verträgt Pausen; Sie müssen nicht jeden Tag befüllen.

Nein. Die versiegelte, sauerstofffreie Umgebung macht die Anaerobe Vergärung möglich — und eliminiert Gerüche. Im Normal­betrieb entsteht kein Geruch. Geruch deutet auf ein Dichtungs­problem hin, das sich einfach diagnostizieren und beheben lässt.

Im Freien an einem sonnigen, geschützten Platz ist ideal — in der Nähe einer Wasser­quelle für einfaches Befüllen. Es kann auch in einem gut belüfteten Gewächshaus aufgestellt werden. Wählen Sie eine ebene, stabile Fläche. Biogas­rohr­leitungen bis 50 m sind bei gutem Druck möglich.

Vor der Ausbringung im Verhältnis ca. 1:3 (Dünger zu Wasser) verdünnen. Er ist reicher als herkömm­licher Kompost — voller Stickstoff, Phosphor, Kalium, Amino­säuren und nützlicher Mikro­organismen, die für Pflanzen sofort verfügbar sind.

Optimale Leistung über 18 °C. Unter 10 °C verlangsamt sich die Aktivität deutlich. In kälteren Klimazonen den Beutel isolieren oder im Gewächshaus aufstellen. Im Winter die Befüllung halbieren; nicht befüllen, wenn das System eingefroren ist.

Kein Entleeren nötig — flüssiges Digestat fließt beim Befüllen kontinuierlich aus. Das Innere muss nicht gereinigt werden. Gasfilter alle 6–12 Monate wechseln. Das Gehäuse außen kann nur mit Wasser gereinigt werden. Die erwartete Lebensdauer liegt bei über 15 Jahren.

Ja — und wir empfehlen einen Kocher, der für Niedrigdruck-Biogas ausgelegt ist. Das Gas ist unverdichtet, daher benötigen Standard-Flüssiggas­geräte einen einfachen Adapter. Das System produziert je nach Zufuhr genug Gas für 1–3 Stunden Kochen pro Tag.

Ja. Biogas wird bei sehr niedrigem Druck unverdichtet gespeichert. Da es leichter als Luft ist, steigt es bei einer Leckage sicher auf, statt sich am Boden zu sammeln. Das versiegelte Design verhindert offene Flammen am Beutel selbst. Das System erfüllt internationale Biogas­sicherheits­standards.

Besprechen Sie ein Lebensmittelabfall­system

Ob Sie eine haushalts­große Installation oder ein kommunal angelegtes System planen — wir entwickeln die passende Konfiguration gemeinsam mit Ihnen.

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